Der Tag begann im stilvollen Hotel Beau-Rivage. In einer umfassenden Schulung wurden uns die Hintergründe, die Entwicklung und die Bedeutung der High-Tech-Keramik bei Rado nähergebracht.
Rado verfolgt seit Jahrzehnten eine klare Strategie:
Nicht Komplikationen oder kurzfristige Trends stehen im Vordergrund, sondern Materialinnovation und zeitloses Design.
Bereits 1986 hat Rado mit der ersten Keramikuhr einen Meilenstein gesetzt. Seitdem wurde das Material kontinuierlich weiterentwickelt und perfektioniert. Ziel war und ist es, Uhren zu schaffen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch optisch über Jahre hinweg bestehen bleiben.
Warum High-Tech-Keramik?
High-Tech-Keramik ist kein Marketingbegriff, sondern ein echter technologischer Vorteil.
Die wichtigsten Eigenschaften:
Extrem kratzfest – deutlich widerstandsfähiger als Edelstahl
Leicht und angenehm zu tragen – spürbar komfortabler im Alltag
Hypoallergen – ideal für empfindliche Haut
Farb- und formstabil – die Uhr bleibt über Jahre hinweg optisch unverändert
Was viele Kunden unterschätzen:
Der Unterschied zu Stahl oder Gold zeigt sich nicht am ersten Tag, sondern nach mehreren Jahren. Während klassische Materialien Gebrauchsspuren zeigen, bleibt Keramik praktisch unverändert.
Nach der Schulung ging es weiter zur Produktionsbesichtigung bei Comadur in Boncourt, einem spezialisierten Unternehmen der Swatch Group.
Hier wurde uns Schritt für Schritt gezeigt, wie aus einem Rohmaterial ein fertiges High-Tech-Keramikbauteil entsteht. Der Prozess ist komplex, hochpräzise und technologisch auf höchstem Niveau.
Das absolute Highlight war der Einsatz eines speziellen Hochleistungs-Ofens:
Temperaturen von bis zu 20’000 Grad
Einsatz von Plasma-Technologie
gezielte Veränderung der molekularen Struktur
Durch diesen Prozess entsteht nicht nur die extreme Härte des Materials, sondern auch die einzigartige Farbgebung. Besonders beeindruckend ist die sogenannte Plasma-Keramik: Sie erinnert optisch an Metall wie Titan oder Stahl, bietet aber gleichzeitig die Vorteile von Keramik.
Das ist genau der Punkt, an dem Rado sich klar vom Wettbewerb abhebt:
Die Kombination aus High-End-Technologie, Materialwissen und Designverständnis.
Der Tag wurde mit einem exklusiven Abendessen abgeschlossen, an dem rund 60 geladene Gäste teilnahmen.
Serviert wurde ein Menü auf Basis der molekularen Küche. Diese Art der Gastronomie passt perfekt zur Philosophie von Rado: Innovation, Präzision und ein gewisser Anspruch, Dinge anders zu denken.
Jeder Gang war durchdacht, überraschend und technisch auf höchstem Niveau – genau wie die Produkte, um die es an diesem Tag ging.
Ein besonderer Dank gilt meinem langjährigen Arbeitskollegen, heutigen Präsidenten von Rado und persönlichen Freund.
Er unterstützt uns seit Jahren aktiv beim Aufbau und der Weiterentwicklung der Marke Rado in unseren Geschäften in Sursee und Willisau. Diese Partnerschaft ist für uns von grossem Wert und alles andere als selbstverständlich.